Das hätte man sich eigentlich denken können.
Satire
Da lässt man mal eine Frau einen Weltkonzern leiten, und was passiert? Chaos, Zickenkrieg und persönliche Differenzen statt professioneller Unternehmensführung drängen einen Weltkonzern an den Rand des Abgrundes. Carly Fiorina übernahm vor 5 Jahren die Leitung des Technologiekonzerns Hewlett-Packard und war damit die erste Frau an der Spitze eines Weltkonzers - und wohl auf absehbarer Zeit die letzte.
Fiorinas Fehlerliste ist lang, da war der Kauf von der angeschlagenen Computerfirma Compaq für 24 Mrd. USD, den sie trotz interner Widerstände durchsetzte. Die Fusion mit Compaq kostete 17.000 Jobs und heute besitzt HP eine defizitäre PC Sparte.
Das Speichergeschäft wurde unter Fiorinas Führung zweitklassig und bewegte führende Bereichsmanagener zu Konkurrenten EMC zu wechseln.
Ihr übergroßes Ego und die mangelende Emotionale Intelligenz, die bei Frauen wohl gänzlich fehlt, ließen nicht zu, dass neben ihr ein Cief Operation Manager das Tagesgeschäft leitete, obwohl offenkundig war, dass die Managerin hilfslos überfordert war. Aber das Zugeben einer Schäche oder erst recht das Eingestehen, einen Fehler begannen zu haben, sind nicht gerade herausragende Stärken der Weiblichkeit. So versank die Serversparte des Konzerns im Chaos und Kunden mussten wochenlang auf Lieferung ihrer Produkte warten.
Gänzlich verpasste Fiorina den Einstieg in das MP3-Player Geschäft. Um überhaupt noch mitspielen zu können, gab es eine HP Lizenzversion des Apple iPod. Der einst von den Gründern William Hewlett und David Packard geprägte Innovationsgeist war erloschen.
Noch im Januar dieses Jahres hatte Fiorina die bahnbrechende Idee, doch die defizitäre PC Sparte mit der Druckersparte zusammenzulagen. Dies dürfte sich als ihr letzter Fehlgriff herausstellen, birgt eine Fusion dieser beiden Sparten die Gefahr, den erstklassigen Druckerbereich zu ruinieren.
Heute 5 Jahre nach Fiorinas Antritt hat HP seine Führungsrolle in den meisten Sparten eingebüßt. Umso verständlichder die Reaktion des Aktienkurses auf den Rausschmiss Fionas. HP Anteilsscheine brachen regelrecht mit mehr als 11% nach oben aus, ganz nach dem Sinne, es kann nur besser werden .. ohne Frau!

es war einmal … Carly Fiorina