February 10, 2005

Nachschlag.

posted by Tino at 7:01 pm and filed under Lesbefehl, Das Jetzt

Einfach genial geschrieben und kultverdächtig sind die Supermarkstories von Björn Harste.

Hier ein Vorgeschmack:

Luftblasen in Nutella

Vor rund drei Wochen hat eine Kundin Nutella reklamiert. Da seien "komische
Punkte" drin. Diese Punkte sehen bei genauerer Betrachtung wie kleine
Luftblasen aus. Meiner Meinung nach ist Nutella absolut glatt und
luftblasenfrei und so hatte ich den gesamten Bestand vorsorglich aus
dem Verkauf genommen.
Heute war der Mitarbeiter von Ferrero da und hat sich das mal
angesehen. Immerhin hat er meine Meinung bestätigt, daß in Nutella
keine Luftblasen gehören. Er kann/darf mir den Bestand aber gar nicht
gegen gute Ware tauschen. Er hat eine Probe gekauft,
wird das Glas ans Labor weiterleiten und sich das Geld von seiner Firma
wiederholen. Sollte dann festgestellt werden, daß mit der Ware
tatsächlich etwas nicht in Ordnung ist, wird über unsere Großhandlung
ein Rückruf ausgelöst werden, über den ich dann die restlichen sechs
Gläser zurückschicken kann, deren Wert ich dann 2-3 Wochen später
gutgeschrieben bekomme.
Unbürokratisch ist doch uncool.

Mehr unter www.shopblogger.de 

zu Recht.

posted by Tino at 6:51 pm and filed under Lesbefehl, Das Jetzt

Wo wir gerade bei so viel Recht sind, hier ein besonders interessanter Blog zum Thema "Recht".

Tino

Blogs kommen.

posted by Tino at 2:59 pm and filed under Lesbefehl, Blogsphäre

"Im Internet entwickelt sich eine neue, schlagkräftige Meinungsmacht. Spezielle Online-Tagebücher, so genannte Weblogs, werden in Suchmaschinen wie Google ganz vorne aufgeführt. Ihre Kritiken bedrohen das Image ganzer Unternehmen."

So die Einleitung eines Artikels von Joachim Scholz für die aktuelle Ausgabe der Zeitschrift W&V (werben & verkufen) unter dem Titel "Brandbriefe aus dem Netz".

Quellen:
werbeblogger.de
pr blogger.de

Nach der Klausur …

posted by Sebastian at 12:43 pm and filed under Das Jetzt, Uni

Der Professor wird anscheinend langsam alt und will noch ein paar gute Taten auf seinem Konto bunkern, damit er nicht in die Hölle kommt. Mit anderen Worten: die Klausur war in Ordnung.
Auf die Frage: “Warum war die denn so fair?”, die ich dem Assistenten direkt danach im Rausgehen stellte, hatte er auch nur die Antwort: “Ja, dafür korrigieren wir dann halt strenger …”.
Wieder einmal der Beweis, dass die Jungs aus dem Zivilrechtsinstitut ihre Hausaufgaben nicht gemacht haben, was Drohungen angeht, denn “strenger” als sonst können sie nicht korrigieren. Das einzige, was ihnen vielleicht noch einfallen könnte, wäre Punktabzug wegen Nichteinhaltung der Kleiderordnung.

Aber man will ja nicht undankbar erscheinen, daher:

Vielen Dank an das Institut Zivilrecht!

…bis auf weiteres jedenfalls.

Goodbye Fiorina.

posted by Tino at 12:30 pm and filed under Lesbefehl, Frauen

Das hätte man sich eigentlich denken können.

Satire

Da lässt man mal eine Frau einen Weltkonzern leiten, und was passiert? Chaos, Zickenkrieg und persönliche Differenzen statt professioneller Unternehmensführung drängen einen Weltkonzern an den Rand des Abgrundes. Carly Fiorina übernahm vor 5 Jahren die Leitung des Technologiekonzerns Hewlett-Packard und war damit die erste Frau an der Spitze eines Weltkonzers - und wohl auf absehbarer Zeit die letzte.

Fiorinas Fehlerliste ist lang, da war der Kauf von der angeschlagenen Computerfirma Compaq für 24 Mrd. USD, den sie trotz interner Widerstände durchsetzte. Die Fusion mit Compaq kostete 17.000 Jobs und heute besitzt HP eine defizitäre PC Sparte.

Das Speichergeschäft wurde unter Fiorinas Führung zweitklassig und bewegte führende Bereichsmanagener zu Konkurrenten EMC zu wechseln.

Ihr übergroßes Ego und die mangelende Emotionale Intelligenz, die bei Frauen wohl gänzlich fehlt, ließen nicht zu, dass neben ihr ein Cief Operation Manager das Tagesgeschäft leitete, obwohl offenkundig war, dass die Managerin hilfslos überfordert war. Aber das Zugeben einer Schäche oder erst recht das Eingestehen, einen Fehler begannen zu haben, sind nicht gerade herausragende Stärken der Weiblichkeit. So versank die Serversparte des Konzerns im Chaos und Kunden mussten wochenlang auf Lieferung ihrer Produkte warten.

Gänzlich verpasste Fiorina den Einstieg in das MP3-Player Geschäft. Um überhaupt noch mitspielen zu können, gab es eine HP Lizenzversion des Apple iPod. Der einst von den Gründern William Hewlett und David Packard geprägte Innovationsgeist war erloschen.

Noch im Januar dieses Jahres hatte Fiorina die bahnbrechende Idee, doch die defizitäre PC Sparte mit der Druckersparte zusammenzulagen. Dies dürfte sich als ihr letzter Fehlgriff herausstellen, birgt eine Fusion dieser beiden Sparten die Gefahr, den erstklassigen Druckerbereich zu ruinieren.

Heute 5 Jahre nach Fiorinas Antritt hat HP seine Führungsrolle in den meisten Sparten eingebüßt. Umso verständlichder die Reaktion des Aktienkurses auf den Rausschmiss Fionas. HP Anteilsscheine brachen regelrecht mit mehr als 11% nach oben aus, ganz nach dem Sinne, es kann nur besser werden .. ohne Frau!


es war einmal … Carly Fiorina

Vor der Klausur …

posted by Sebastian at 9:30 am and filed under Das Jetzt, Uni

Sebastian (10:26:36 Uhr): ach fuck this
Sebastian (10:26:38 Uhr): ich bin fit
Tino (10:26:54 Uhr): icke och
Tino (10:27:01 Uhr): 35 punkte sind drin
Tino (10:27:03 Uhr): haha