Filmkritk
Seit langem mal wieder was in Sachen "Kammerflimmern". Ich habe mir soeben den Film "Anatomie einer Entführung" angeschaut und muss sagen, was Robert Redford, Willem Dafoe und Helen Mirren da abliefern ist großes Kino der alten Schule. Anders als die Hollywoodproduktionen kommt diser Film ganz ohne "Actioneffekts" aus, sondern lebt vielmehr von den leisen Tönen und gewinnt somit an beachtlicher Tiefe und starken Charakteren.
Schauspieler und Regisseur gründete Anfang der 80er Jahre das Sundance Institute zur Förderung junger, talentierter Independent-Filmemacher. Redford selbst jedoch, spielte noch nie in einem Independent Film mit. Bis jetzt. In Pieter Jan Brugges Regiedebüt spielt Redford einen Selfmade-Millionär, der entführt wird. Mehr möchte ich hier gar nicht schreiben, um nicht zu viel zu verraten. Mir hat der Film wegen seiner Tiefe und nicht zuletzt auch wegen seiner nicht chronologischen Erzählweise sehr gefallen. Wer also die leisen Töne mag, sollte diesen Film unbdingt sehen.
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Tino Seeber
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Comment by online poker — February 9, 2005 @ 5:49 am
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Comment by online poker — February 28, 2005 @ 10:17 am
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Comment by asi — February 13, 2006 @ 9:08 am
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Comment by dyke — March 2, 2006 @ 2:31 am