February 17, 2005

NYblog.de

posted by Tino at 11:14 pm and filed under Das Jetzt

Da sowohl unser Blog mit seinen Schreibern als auch die Zugriffe unserer Leser wachsen, hab ich mich entschlossen, dem Blog eine eigene Url und eigene Webspace zu verschaffen. Leider können wir nicht alle bisher geschrieben Artikel und Kommentare übernehmen, jedoch versuchen wir unser Bestes.

NYblog ist also ab sofort unter www.NYblog.de erreichbar!

Tino

Endlich wieder Zeit zum Lesen…

posted by Judith at 10:56 am and filed under Lesbefehl, Das Jetzt

Als ich im Sommer „Illuminati“ las war ich so gefesselt von diesem Buch, dass ich beim Zugfahren oft Haltestellen verpasste, Telefongespräche abwimmelte & erst eingeschlafen bin, als mir die Augen beim Lesen zugefallen sind.
Gestern war ich in der Bücherei & wollte mir den zweiten Teil ausleihen. Logisch, dass genau der Band den ich wollte nicht da war. Alle verliehen & 8x vorgemerkt. Weil ich aber so gespannt auf „Sakrileg“ war hab ich mich tatsächlich überwunden & es mir auf Englisch (!!) geholt: „Louvre Museum, Paris, 10:46 p.m., Renowned curator Jacques Souniére staggered through the vaulted archway of the museum´s Grand Gallery. He lunged for the nearest painting he could see, a Caravaggio. …“

Mit seinem immensen Wissen führt Dan Brown seine Leser durch die Kunstgeschichte, die Archäologie und die Religionswissenschaft. Hier ein kleiner Vorgeschmack:

Illuminati
(Angles and Demons)

Ein Kernforscher wird in seinem Schweizer Labor ermordet aufgefunden. Auf seiner Brust finden sich merkwürdige Symbole eingraviert, Symbole, die nur der Harvardprofessor Robert Langdon zu entziffern vermag. Was er dabei entdeckt, erschreckt ihn zutiefst: Die Symbole gehören zu der legendären Geheimgesellschaft der Illuminati. Diese Gemeinschaft scheint wieder zum Leben erweckt zu sein, und sie verfolgt einen finsteren Plan, denn aus dem Labor des ermordeten Kernforschers wurde Antimaterie entwendet…

Sakrileg
(The Da Vinci Code)

Robert Langdon, Symbologe aus Harvard, befindet sich aus beruflichen Gründen in Paris, als er einen merkwürdigen Anruf erhält: Der Chefkurator des Louvre wurde mitten in der Nacht vor dem Gemälde der Mona Lisa ermordet aufgefunden. Langdon begibt sich zum Tatort und erkennt schon bald, dass der Tote durch eine Reihe von versteckten Hinweisen auf die Werke Leonardo da Vincis aufmerksam machen wollte – Hinweise, die seinen gewaltsamen Tod erklären und auf eine finstere Verschwörung deuten.

February 16, 2005

Chinesische Zensurmethoden an der TU Ilmenau?

posted by Tino at 1:03 am and filed under Das Jetzt, Uni

So eben erfahre ich vom Kollegen Kirstenpfad, dass unsere Technische Universität Ilmenau Zensur walten läßt:

"auf dem campus der tu ilmenau herrscht die in
deutschland verfassungsmäßig garantierte freiheit der meinung und des
wortes. wir sind sehr stolz auf diese errungenschaft der demokratie und
dulden deshalb keine aktivitäten der intoleranz oder der beschränkung
der rede- und meinungsfreiheit an unserer universität. (…) den
vorfall nehme ich außerdem zum anlass, im netz der universität alle
websites, die nicht in deutscher oder englischer sprache verfasst sind,
ab sofort zu verbieten."

und weiter:

"Aus diesem Grund habe ich veranlasst, dass die
verantwortlichen Administratoren des Forums sowie die Autoren der
Beiträge ausfindig gemacht werden. Ich werde den Betroffenen eine
Verwarnung aussprechen, die bei einem erneuten derartigen Verstoß gegen
die Grundordnung und das Leitbild der TU Ilmenau entsprechend § 71
Absatz 1 Satz 2 ThürHG zum Widerruf der Immatrikulation an der TU
Ilmenau führt."

Liest man den gesamten offenen Brief unseres Rektors
zu dieser Stellungnahme, wird annährend klar, um was es eigentlich
geht. In einem chinesischen Forum wurde ein chinesisches Mädchen
bedroht. Wieso und weshalb wird nicht so richtig deutlich - jedoch
bleibt die Vermutung, dass das Ganze einen politischen Hintergrund hat.
Sind die Eltern dieses Mädchen etwa nicht in DER Partei? Hat sie es
gewagt, sich kritisch über die Politik ihres Landes zu äußern? Dem muss
Einhalt geboten werden, wir sind hier nicht in China! In Deutschland
hat jeder das Recht seine Meinung frei zu äußern (Art. 5 GG) und dieses
Menschenrecht muss gewahrt bleiben.

Aber was
ist das? Alle nicht deutsch- oder englischprachigen Seiten an der TU
Ilmenau werden abgeschaltet? Ist das nicht eben ein Widerspruch? Heißt
es etwa ich darf meine Meinung nur in deutsch und englisch äußern? Die
Überlegungen sind klar, man verbietet die Seiten, weil man sie nicht
überprüfen kann - weil keiner die Sprache versteht. Jedoch ist das in
meine Augen der gänzlich falsche Weg! Hier versucht man die Pest mit
Cholera zu besiegen! Foren und Websiten zu verbieten, die nicht die
Sprache der Hochschulleitung sprechen, sind alles andere als
verfassungskonform!

Ich bitte um Eure Kommentare und Stellungnahmen!

Oder direkt wenden an:


Prof. Dr. rer. nat. habil. Peter Scharff

Ehrenbergstraße 29 (Ernst-Abbe-Zentrum), Zi. 3322
Tel. 03677 69-5001, Fax 03677 69-5009
E-mail: rektor@tu-ilmenau.de

Persönliche Referentin des Rektors

Dr. Margot Bock
Ehrenbergstraße 29 (Ernst-Abbe-Zentrum), Zi. 3320
Tel.: 03677 69-5002, Fax: 03677 69-5009
E-Mail: ref-rektor@tu-ilmenau.de



Quellen:
Der Brief des Rektors
www.tu-ilmenau.de
www.schrankmonster.de
 

February 15, 2005

Tinos Brustwarzen und Rock Bands

posted by Sebastian at 9:25 pm and filed under Das Jetzt, Meta, Blogsphäre

Auf Boingboing gibt es gerade einen Artikel über eine Seite, die kostenlos Schriftsätze von Rockbands anbietet.

Wie das dann konkret aussieht, könnt ihr an folgendem Gesprächsausschnitt sehen. Es geht um Reibungsprobleme beim Joggen.
Ehrlich!

Ich weiss, dass ich hierfür Stress bekomme, aber das wars wert. ;D

Wieviel TV braucht der Mensch täglich?

posted by Sebastian at 7:47 pm and filed under Das Jetzt

Das frage ich mich gerade. Wie oft muss man eine Story hören und vor allem in welchem Detail? Hilft es mir zu wissen, welche Schuhgrösse der Hoyzer hat?
Ist es wirklich überraschend oder verändert es mein Leben, wenn ich weiss, ob und wieviel Dreck Joschka wirklich am Stecken hat?

Man hört und sieht ja immer mal in den Medien kritische Berichte über unsere heutige Informationsgesellschaft. Dass da Nachfrage künstlich geschaffen wird. Dass da nur noch Metainformationen gesendet werden - Medien, die nur noch über sich selbst berichten.
Das ist auch alles ganz interessant, aber wirklich nachvollziehen kann man es nur, wenn man sich etwas von dem ganzen Trubel entfernt hat.

Genau das habe ich getan. Als ich Ende 2000 bei meinen Eltern auszog und erste WG-Erfahrungen machte, hatte ich nur noch eine Fernsehkarte in meinem PC. Zwischenzeitlich hatte ich dann mal einen Fernseher im Schrank, den ich nur zum Videospielen benutzte. Die Fernsehkarte ist mittlerweile verkauft, die Videospiele waren nicht fesselnd genug, um die Platzverschwendung im bzw. auf dem Kleiderschrank zu rechtfertigen.
Fernsehen ist bei mir eine Freizeitaktivität geworden, der ich aktiv nachgehen muss. Das heisst, ich muss mich mit Freunden verabreden um bei Ihnen etwas zu schauen. Die einzige Sendung, welche diesen Aufwand in den letzten Jahren rechtfertigte, war Stromberg.

Besuche ich nun meine Eltern, vollzieht sich folgendes: ich komme rein, stelle meinen Rucksack ab, begrüsse meine Eltern und sie schalten das Jugendstrafpsychogericht mit Jonathan Salesch-Hold auf Sat-Pro-RT-Kabel ab. Und dann reden wir miteinander.

Bei ausgeschaltetem Fernseher. Keine Störgeräusche, kein Radio, nichts. Ok, ausser vielleicht das Schnarchen der Katze in der Ecke.

Man sollte meinen, dass ich nun keinen Kontakt mehr mit der “Aussenwelt” habe und sämtliche Nachrichten verpasse. Das ist aus zwei Gründen nicht so:
Erstens habe ich einen RSS Newsreader. Und zweitens bekomme ich absolut wichtige Ereignisse durch meine Freunde mit, die mich fragen, welche Meinung ich denn zu den aktuellen Geschehnissen habe.
Denn dadurch, dass ich täglich 0 Stunden und 0 Minuten fernsehe, bleibt ziemlich viel Zeit für Konversation mit anderen Leuten übrig.

Meine Antwort auf die oben von mir selbst gestellte Frage lautet daher:

Man braucht überhaupt kein Fernsehen.

Besonders nicht zur Entspannung. Diese Phrase habe ich schon zu oft gehört: “Ich brauch’ das, um abschalten zu können.”

Denn wie kann man bitte abschalten, wenn man gleichzeitg den Brechreiz unterdrücken muss?

HP to Apple

posted by Tino at 7:47 am and filed under Das Jetzt, Apple

Bezugnehmend auf den Artikel über Hewlett Packard und dem Scheitern von Carly Fiorinas hier ganz frisch die Meldung, dass Allison Johnson, Senior Vice President of Corporate Marketing, nun auch das Unternehmen verlasen und zu Apple wechseln wird. Der Exodus bei HP hält also weiter an.

Quelle: morningstar.com 

February 14, 2005

Mutterschutz.

posted by Tino at 1:05 pm and filed under Das Jetzt, Uni, Frauen

Nach der Zivilrecht II steht die nächste Prüfung an: Arbeitsrecht. Dazu lese ich das Buch "Grundkurs Arbeitsrecht" von Abbo Junker. Folgende Passage zum Thema außerordentliche Kündigung auf Seite 225 wollte ich Euch nicht vorenthalten:

"Der Mutterschutz gemäß §9 Abs.1 Satz 1 MuSchG verbietet die ordentliche und außerordentliche Kündigung gleichermaßen; der besondere Kündigungsschutz greift auch ein, wenn die Schwangere kraß gegen ihre Pflichten als Arbeitnehmerin verstoßen hat (Beispiel: Eine schwangere Blumenverkäuferin geht mit einem Beil auf eine 12-jährigen Arbeitsjungen los und ruft dabei "Jetzt spalte ich Dir den Kopf")."

Heißt im Klartext, gegen die Hormonschwankungen einer Frau kann nicht mal das Gesetz etwas ausrichten.


Arbeitsrecht

Erkenntnisse aus der Streich- & Umzugsaktion

posted by Judith at 12:54 pm and filed under Das Jetzt

Es ist unglaublich was in einen halben Jahr alles an Kruscht & unnötigem Papierkram zusammen kommt, den man nicht wirklich braucht, aber auch nicht wegschmeißen möchte.
Merke: wenn man so ein Sammler ist wie ich, sollte man sich doch teilweise von Unwichtigem trennen. Man hat beim umziehen definitiv weniger zu schleppen.

Wundere dich nicht wenn du im Kaufland komisch angeschaut wirst. Es liegt weniger an den Glühbirnen & dem Bier das du durch die Gegend schleppst, sondern wohl eher an der weißen Farbe im Haar. Das kann daran liegen, dass du genau dann in der Küche gestanden hast als dein Vater die Decke gestrichen hat.
Merke: ein Käppi ist beim Streichen ist ein praktischer & effektiver Schutz gegen Farbkleckse von oben.

Gehe niemals davon aus, dass die Leute die das Zimmer tapeziert haben Ahnung von dem hatten was sie taten. Es kann dir nämlich leicht passieren, dass du beim Streichen der Zimmerecken in die Tapete einbrichst, weil irgendwelche unfähigen Leute es nicht für nötig gehalten haben die Tapete bis in die Ecken einzukleben.
Merke: mit etwas Kreppband kann man die Löcher & Risse überkleben & mit viel Farbe (fast) alles verschwinden lassen.

Kaufe lieber mehr Farbe ein als zu wenig. Es kann dir passieren, dass die Farbe für die Zimmerdecke & das Bad nicht mehr reicht.
Merke: eine graue Decke in einem Zimmer mit weißen Wänden kann unter Umständen ganz schick aussehen. Fast so als ob das extra so gewollt wäre.

Alles in allem geht hiermit ein großes Dankeschön an meine Eltern, ohne die ich wohl total aufgeschmissen gewesen wäre!

Valentinstag.

posted by Tino at 9:25 am and filed under Das Jetzt

Ja heute ist Valentinstag. Wow!

Nach Halloween hält in den letzten Jahren mit diesem "künstlichen Feiertag" ein weiteres Gehirnwaschkommerzprodukt aus den geliebten Vereinigten Staaten bei uns einzug. Im Prinzip ist das eine verdeckte aber intelligent gemachte Subvention der Floristen - machen diese doch am heutigen tag soviel Umsatz wie sonst im gesamten Jahr. So schlimm ist das ja nicht, soll man seinen Liebsten ja ruhig was schenken, aber wieso braucht es da einen bestimmten Tag, der mich daran erinnert?

Das wirklich traurige jedoch ist, dass gerade diejenigen, die diesen Tag so lieben und allumfassend begehen gar nicht wissen, wer Valtentin eigentlich war. Wie das war ne Person? Auch noch ‘n Mann? Ja liebe Kinder, jetzt googelt mal …

Wo wir bei Kindern sind, gerade die jüngeren - naja manche auch so um die 20-22 wissen gar nicht mehr, dass so etwas wie Halloween oder Valentinstag früher in Deutschland nich "gefeiert" wurde, sondern wir das wie schon oben genannt nur mal wieder mal kopiert haben. Nein Kinder, Valtintag ist kein katholischer Feiertag, und es ist auch nicht der erste "Dienstag" im Februar …

Wie die Kommerzmaschine derzeit anläuft zeigt uns werbeblogger.de

So, habt Euch lieb!

February 13, 2005

Microsoft mal die Meinung sagen

posted by Tino at 1:36 pm and filed under Das Jetzt

Im Rahmen des Microsoft Studentprogram machen wir eine Umfrage unter Studierenden, welches Betriebssystem diese nutzen. Gerne interessiert uns dabei, aus welchen Gründen Linux Anwender Open Source Produkte bevorzugen. Wenn Du schon immer Microsoft deine Meinung sagen wolltest, bekommst du hier deine Chance - die Antworten gelangen direkt in die obersten Microsoft Etagen …

Du bist Linux Anwender und hast eine Meinung? Dann beantworte folgende Fragen (per Comment oder Email) bis zum 16.02.2005, warum du Linux präferierst und warum du kein MS Office nutzt .. ;-)

1) Welches Betriebssystem benutzt Du hauptsächlich (zu Hause / Uni
/ Beruf)? Welche Version des Betriebssystems? (Bei Linux welche
Distribution?)

2) Warum benutzt Du Linux? Warum kein Windows?

3) Was war der Auslöser das Betriebssystem zu benutzen?
(Presse/Uni/Vorlesungen/Mitstudenten/Fachpresse/Freunde/Eltern/Schule
etc. ?)

4) Wenn Du programmierst, mit welchen Tools und Umgebungen (Java / .net) machst du das?

5) Welchen Browser verwendest Du (Explorer / Firefox / andere)?

6) Woher beziehst Du Deine IT-Informationen? (- Presse / Uni /
Vorlesungen / Mitstudenten / Fachpresse / Freunde / Eltern etc.)

Email schreiben

Gemeinsam in die Zukunft schauen

posted by Sebastian at 9:30 am and filed under Das Jetzt

Ein paar Wissenschaftler werkeln gerade in einem Projekt in Princeton an kleinen schwarzen Kisten welche munter und anscheinend zufällig Nullen und Einsen ausspucken. Die das ist an sich nicht besonders ungewöhnlich, da dies viele Wissenschaftler tun. Das Besondere an diesem Projekt ist, dass es sich mit einer Sache beschäftigt, die man “Globales Bewusstsein” nennt.

Vorsicht: jetzt wird es abgefahren. Ich hab auch lange nachgedacht, bevor ich mich dazu entschieden habe, hier einen Artikel darüber zu schreiben.

In diesem Projekt geht es darum zu ermitteln, ob es soetwas wie ein gemeinsames Bewusstsein aller Menschen gibt, an welchem jeder einzelne Mensch unbewusst teilnimmt.
In den siebziger Jahren hat ein Wissenschaftler getestet, ob Menschen die Ergebnisse dieser oben genannten schwarzen Box dadurch beeinflussen können, dass sie sich darauf konzentrieren und versuchen, mehr das Gerät mehr Einsen als Nullen erzeugen zu lassen. Verrückterweise funktionierte das. Das Gerät, welches normalerweise über einen längeren Zeitraum annhähernd genausoviele Nullen wie Einsen fabrizieren sollte, konnte beeinflusst werden. Nach mehreren Jahren und diversen Versuchsanordnungen (unter anderem bei den damals beliebten Gruppenmeditationen) wurden diese Ergebnisse bestätigt.

Irgendwann haben sie dann versucht, mehrere solcher kleinen Zufallsgeneratoren über der ganzen Welt zu verteilen und die Ergebnisse davon zu beobachen. Heute gibt es weltweit 41 davon, welche in verschiedenen Universitäten beobachtet und ihre Daten ausgewertet werden.
Der Clou ist, dass bei globalen Ereignissen wie Sylvester und anderen Feiern tatsächlich ein Ausschlag in eine Richtung bei diesen Geräten gefunden wurde. Jedoch auch bei Globalen Tragödien wie dem Tod von Lady Di, welcher von einer Milliarde Menschen am Fernseher mitverfolgt wurde.
Nur war bei letzterem Ereignis folgendes zu beobachten: die Geräte schlugen vor dem Ereignis aus. Ebenso vor der Bombardierung von Yugoslavien durch die Nato und auch vor dem 11. September 2001. Vier Stunden vorher.

Die möglichen Erklärungen hierfür sind so abgefahren, dass ich sie hier nicht direkt erwähne, sondern den interessierten Leser auf den Artikel auf rednova.com verweise.
Ich wehre mich normalerweise gegen so etwas, da ich mich ungern als Verrückter bezeichnen lasse. Aber der Artikel ist seriös soweit ich das sehe und die Quellen sind keine Websites von Verschwörungstheoretikern, sondern von der Uni Princeton.

Selbst wenn das alles nur ein Zufall oder Hoax ist, ist es doch eine verdammt interessante Story und sei es nur der Schlussworte wegen:

‘We’re taught to be individualistic monsters,’ he says. ‘We’re driven by society to separate ourselves from each other. That’s not right.

We may be connected together far more intimately than we realise.’

Links:

UPDATE: Dank BoingBoing habe ich hier noch einen Link zu einer dieser Theorie kritisch gegenüberstehenden Betrachtung: An Evening with Dean Radin

February 12, 2005

Höhenmeter.

posted by Tino at 9:12 pm and filed under Marathon

Anstiege gesamt: 667 m
Abstiege gesamt: 736 m
Höhendifferenz: 1.403 m
Höchster Punkt: Turmbaude Masserberg (841 m üNN)
Tiefster Punkt: Schmiedefeld, Einmündung Reitallee (622 m ü NN)

Das sind die Daten für den Cross-Marathon durch den Thüringer Wald. Der so genannte "Rennsteiglauf" ist mit 43,1km 1 Kilometer länger als der "gewöhnliche" Marathon. Aber das ist gar nicht so schlimm, die Härte sind die Höhenmeter. Läuft man in Berlin z.b. fast eine glatte Strecke legt man bei Rennsteiglauf 1.403 Höhenmeter zturück. Um mich darauf vorzubereiten, bin ich heute 10km aufn Laufband mit 5% Steigung gelaufen und habe kontinulierlich auf 10% bei den Metern gesteigert.

Lief besser als gedacht, aber erst einmal abwarten wie ich morgen meine Beine spüre …

MSN - Das war wohl nix.

posted by Tino at 11:57 am and filed under Lesbefehl, Das Jetzt

Derzeit promotet Microsoft seine MSN Suchmaschine um Google einzuholen. Es heißt, Microsoft wird solange Geld verbrennen bis Google mitbrennt.

Eine druchaus interessante PR Aktion ist folgende: MSN Promoter sind mit Notebook, Wlan und UTMS ausgestattet in den Staßen der Republik unterwegs, um Fragen via MSN zu beantworten.

"Wieso selber recherchieren, wenn wir das umsonst für Sie erledigen
würden? Zur Feier der neuen Suchmaschine von MSN schenken wir Ihnen für einen Tag einen persönlichen Suchexperten, der Ihnen alles
recherchiert, was Sie suchen."

Wie netzpoltik.org berichtet, hatte die Werbeagentur "Freie Software Agentur" die glorreiche Idee, den MSN Leuten folgende Fragen recherchieren zu lassen:

1) Welche Agenturen arbeiten für Microsoft in den einzelnen EU-Ländern und in Brüssel im Bereich Public Affairs?

2) Welche Ex-Politiker aus den Ländern der EU sind mittlerweile bei
Microsoft im Bereich Public Affairs / Lobbying / Öffentliche Verwaltung
angestellt worden?

3) Gibt es Zahlen, wieviel Geld Microsoft in Europa jährlich im Bereich Public Affairs ausgibt?

4)Wieviele Mitarbeiter hat Microsoft im Bereich Lobbying / Public Affairs
in Brüssel und in Deutschland und wie heissen die Personen?

Wie das Ganze ausging und ob die MSN Promoter alle Frage beantworten konnten, gibt’s auf netzpolitik.org nachzulesen. ;-)

Jet- äh … Alk-Lag

posted by Sebastian at 10:04 am and filed under Das Jetzt

Bis nachts um drei feiern, morgens zehn vor acht aufwachen und fit sein geht nicht? Geht doch!
Nur meldet sich nachdem man zwei bis drei Stunden lang wach war plötzlich der Restalkohol und fordert seinen Tribut. Geht mir jedenfalls just in diesem Moment so. Sehr komische Sache …

Und weil wir schonmal bei komischen Sachen sind: wieso erkennt man eine Person von einem Foto perfekt, wenn man mit ca. 40 km/h (jaja, ist ein bischen zu schnell für den Campus) an ihr vorbeifährt aus dem Augenwinkel, jedoch nicht, wenn man hinterher direkt vor ihr steht?

Das Gehirn ist eine wunderbare Sache, aber heute wohl einen Tick zu merkwürdig für mich.

Ich geh dann mal und such mein Auto.

SAW

posted by Tino at 12:25 am and filed under Kammerflimmern, Das Jetzt

… geht an die Nerven.

The Saw

February 11, 2005

Worldpress Photo

posted by Tino at 5:52 pm and filed under Lesbefehl, Das Jetzt

Wieder einmal wurden die besten Pressefotos gewählt - das Worldpress Photo stammt von dem indischen Photographen Arko Datta, der für die Narichtenagentur Reuters Bilder der Flutkatastrophe gemacht hat.


Worldpress Photo 2004

"Das Pressebild ist ein Dokument des Schmerzes, der Trauer, der
Verzweiflung - aber auch des Respekts im Umgang mit den
Hunderttausenden, die auf grausame Weise durch die Flutwelle starben,
die Indien, Sri Lanka, Thailand und ganz besonders die indonesische
Provinz Banda Aceh getroffen hat." so die Jury.

Das Worldpress Photo und die Siegerbilder in den anderen Kategorien gibt’s hier.

Tino


Quelle: Der Spiegel

Démos - kratía

posted by Elmar at 1:47 pm and filed under Das Jetzt

Angesichts der bevorstehenden Demonstration am Holocaustmahnmal seitens der NPD, hat Otto Shily den Entschluß gefaßt, eben das zu verhindern, indem er die Regeln des Versammlungsrechts einschränkt, um auf iuristischer Grundlage maßregeln zu können.

Ziel der Demonstrationen soll eine „Verharmlosung der Verbrechen der Nazizeit“ sein, also ein Andersbewertung der damaligen Aktionen – anders als es in vielen Kreisen heutzutage in Deutschland geschichtsbewußt getan wird. 

Zur Grundlage der Entscheidung, ob diese Entscheidung eines Verbotes sinnvoll ist, wollen wir uns mal kurz den Ursprung der Bedeutung Demokratie ansehen. Wikipedia sagt folgendes: 

„Die Demokratie (griechisch δημοκρατία, von δήμος, démos - Volk und κρατία, kratía - Macht, Herrschaft, Kraft, Stärke) …

 Das "Volk" ist keine Einzelinstanz mit einem freien Willen, sondern eine (meist sehr große) Anzahl von gleichberechtigten Individuen, von denen jedes seinen eigenen, freien Willen hat. Aufgabe demokratischer Systeme ist es also, sich so zu organisieren, dass dabei die Einzelinteressen ausgeglichen werden und sich die Entscheidungen nach einem emergierenden Gesamtwillen richten …

 Auch wenn Wahlen ein wesentliches Grundkriterium für Demokratien sind, so sind sie nicht die Einzige: Wesentlich zeichnet sich eine Demokratie durch die Freiheiten und Rechte aus, die ihre Bürger gegenüber dem Staat beanspruchen können. Damit muss eine Demokratie unabdingbar die Menschenrechte gewährleisten. Insbesondere sind in diesem Zusammenhang das bereits erwähnte Wahlrecht, das Diskriminierungsverbot, das Recht auf freie Meinungsäußerung und eine unabhängig funktionierende Judikative als konstituierende Grundbausteine einer Demokratie zu nennen…“

  

Natürlich und berechtigter Weise gibt es viele Menschen, die Angst vor dem Morast der Vergangenheit haben, aus dem derzeit immer wieder mal ein Leiche aufgestiegen ist. Diese Leichen mit ihrer anderen Sichtweise bereiten uns Unbehagen, vor allem, weil sie außenpolitsch stinken, sodaß sich vielerorts wieder tadelnde Finger zeigen werden, weil wir sie mit dem Holocaust verbinden, der modrigen Phase der Bewußtlosigkeit und Hilflosigkeit. Und bis jetzt scheinen wir ja auch irgendwie damit klargekommen zu sein, ohne anzufangen, Gesetze gegen diese Form des Denkens zu formulieren. Aber in Anbetracht der sich häufenden Meldung rechter Aktivitäten fürchten wir wohl, daß die Welle dieses gefährlichen Gedankenguts zu ähnlichen Sintfluten wie damals führen könnte. Aber ist das Einschränken der Versammlungs- und Meinungsfreiheit nicht ein paradoxer Schritt im System der Demokratie, wo man dem Volk Macht zuspricht, wo man das Volk für mündig hält? Natürlich besitzen wir eine streitbare Demokratie, der es erlaubt ist, sich demokartiefeindlicher Elemente zu entledigen – ein Punkt der weiterer Betrachtungen bedarf:

 Ab welchem Punkt ist eine Meinung, ein Gedanke verfassungsfeindlich, und bis wohin ist es einfach nur eine unbequeme Meinung. Im Endeffekt zeigt sich sowas wohl nur immer durch die gesellschaftlichen und politischen Konsequenzen dieses Gedankenguts. Da man sowas ja nicht vorher wissen kann, brauchen wir also Menschen, die versuchen, Probleme so weit wie möglich (hier liegt das Problem, zu entscheiden, wie weit das ist) mit den Mitteln der Demokratie zu lösen, mit Aktionen, die dem Geist der Demokratie entsprechen, mit einer Gegendemonstration, mit der Mobilmachung, Erziehung der Menschen zu verantwortlichem Handeln, und nicht mit dem letzten Mittel, der Ausgrenzung eines Meinungs- und Personenkreises. Laßt uns lieber ein Damm gegen die Welle durch denkende, kritische Menschen schaffen, als

einfach die Augen zu schliessen vor der Ursache des Problems.

Mal (endlich) wieder ein Hoch auf die Grünen, die sich eindeutig auf die Seite der Menschenerziehung gestellt haben.

 Noch ein paar schöne Links zum Thema:

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,341213,00.html

http://www.extremismus.com/texte/streitbar.htm

 


Euer Elmar

February 10, 2005

Nachschlag.

posted by Tino at 7:01 pm and filed under Lesbefehl, Das Jetzt

Einfach genial geschrieben und kultverdächtig sind die Supermarkstories von Björn Harste.

Hier ein Vorgeschmack:

Luftblasen in Nutella

Vor rund drei Wochen hat eine Kundin Nutella reklamiert. Da seien "komische
Punkte" drin. Diese Punkte sehen bei genauerer Betrachtung wie kleine
Luftblasen aus. Meiner Meinung nach ist Nutella absolut glatt und
luftblasenfrei und so hatte ich den gesamten Bestand vorsorglich aus
dem Verkauf genommen.
Heute war der Mitarbeiter von Ferrero da und hat sich das mal
angesehen. Immerhin hat er meine Meinung bestätigt, daß in Nutella
keine Luftblasen gehören. Er kann/darf mir den Bestand aber gar nicht
gegen gute Ware tauschen. Er hat eine Probe gekauft,
wird das Glas ans Labor weiterleiten und sich das Geld von seiner Firma
wiederholen. Sollte dann festgestellt werden, daß mit der Ware
tatsächlich etwas nicht in Ordnung ist, wird über unsere Großhandlung
ein Rückruf ausgelöst werden, über den ich dann die restlichen sechs
Gläser zurückschicken kann, deren Wert ich dann 2-3 Wochen später
gutgeschrieben bekomme.
Unbürokratisch ist doch uncool.

Mehr unter www.shopblogger.de 

zu Recht.

posted by Tino at 6:51 pm and filed under Lesbefehl, Das Jetzt

Wo wir gerade bei so viel Recht sind, hier ein besonders interessanter Blog zum Thema "Recht".

Tino

Blogs kommen.

posted by Tino at 2:59 pm and filed under Lesbefehl, Blogsphäre

"Im Internet entwickelt sich eine neue, schlagkräftige Meinungsmacht. Spezielle Online-Tagebücher, so genannte Weblogs, werden in Suchmaschinen wie Google ganz vorne aufgeführt. Ihre Kritiken bedrohen das Image ganzer Unternehmen."

So die Einleitung eines Artikels von Joachim Scholz für die aktuelle Ausgabe der Zeitschrift W&V (werben & verkufen) unter dem Titel "Brandbriefe aus dem Netz".

Quellen:
werbeblogger.de
pr blogger.de

Nach der Klausur …

posted by Sebastian at 12:43 pm and filed under Das Jetzt, Uni

Der Professor wird anscheinend langsam alt und will noch ein paar gute Taten auf seinem Konto bunkern, damit er nicht in die Hölle kommt. Mit anderen Worten: die Klausur war in Ordnung.
Auf die Frage: “Warum war die denn so fair?”, die ich dem Assistenten direkt danach im Rausgehen stellte, hatte er auch nur die Antwort: “Ja, dafür korrigieren wir dann halt strenger …”.
Wieder einmal der Beweis, dass die Jungs aus dem Zivilrechtsinstitut ihre Hausaufgaben nicht gemacht haben, was Drohungen angeht, denn “strenger” als sonst können sie nicht korrigieren. Das einzige, was ihnen vielleicht noch einfallen könnte, wäre Punktabzug wegen Nichteinhaltung der Kleiderordnung.

Aber man will ja nicht undankbar erscheinen, daher:

Vielen Dank an das Institut Zivilrecht!

…bis auf weiteres jedenfalls.

Goodbye Fiorina.

posted by Tino at 12:30 pm and filed under Lesbefehl, Frauen

Das hätte man sich eigentlich denken können.

Satire

Da lässt man mal eine Frau einen Weltkonzern leiten, und was passiert? Chaos, Zickenkrieg und persönliche Differenzen statt professioneller Unternehmensführung drängen einen Weltkonzern an den Rand des Abgrundes. Carly Fiorina übernahm vor 5 Jahren die Leitung des Technologiekonzerns Hewlett-Packard und war damit die erste Frau an der Spitze eines Weltkonzers - und wohl auf absehbarer Zeit die letzte.

Fiorinas Fehlerliste ist lang, da war der Kauf von der angeschlagenen Computerfirma Compaq für 24 Mrd. USD, den sie trotz interner Widerstände durchsetzte. Die Fusion mit Compaq kostete 17.000 Jobs und heute besitzt HP eine defizitäre PC Sparte.

Das Speichergeschäft wurde unter Fiorinas Führung zweitklassig und bewegte führende Bereichsmanagener zu Konkurrenten EMC zu wechseln.

Ihr übergroßes Ego und die mangelende Emotionale Intelligenz, die bei Frauen wohl gänzlich fehlt, ließen nicht zu, dass neben ihr ein Cief Operation Manager das Tagesgeschäft leitete, obwohl offenkundig war, dass die Managerin hilfslos überfordert war. Aber das Zugeben einer Schäche oder erst recht das Eingestehen, einen Fehler begannen zu haben, sind nicht gerade herausragende Stärken der Weiblichkeit. So versank die Serversparte des Konzerns im Chaos und Kunden mussten wochenlang auf Lieferung ihrer Produkte warten.

Gänzlich verpasste Fiorina den Einstieg in das MP3-Player Geschäft. Um überhaupt noch mitspielen zu können, gab es eine HP Lizenzversion des Apple iPod. Der einst von den Gründern William Hewlett und David Packard geprägte Innovationsgeist war erloschen.

Noch im Januar dieses Jahres hatte Fiorina die bahnbrechende Idee, doch die defizitäre PC Sparte mit der Druckersparte zusammenzulagen. Dies dürfte sich als ihr letzter Fehlgriff herausstellen, birgt eine Fusion dieser beiden Sparten die Gefahr, den erstklassigen Druckerbereich zu ruinieren.

Heute 5 Jahre nach Fiorinas Antritt hat HP seine Führungsrolle in den meisten Sparten eingebüßt. Umso verständlichder die Reaktion des Aktienkurses auf den Rausschmiss Fionas. HP Anteilsscheine brachen regelrecht mit mehr als 11% nach oben aus, ganz nach dem Sinne, es kann nur besser werden .. ohne Frau!


es war einmal … Carly Fiorina

Vor der Klausur …

posted by Sebastian at 9:30 am and filed under Das Jetzt, Uni

Sebastian (10:26:36 Uhr): ach fuck this
Sebastian (10:26:38 Uhr): ich bin fit
Tino (10:26:54 Uhr): icke och
Tino (10:27:01 Uhr): 35 punkte sind drin
Tino (10:27:03 Uhr): haha

February 9, 2005

Zu Risiken und Nebenwirkungen …

posted by Sebastian at 5:30 pm and filed under Uni

Neulich vor der Zivilrecht II Klausur:

Carsten (18:21:55 Uhr): wenn ein tunesischer rattenfänger, nennen wir ihn klaus, die ratten nicht fängt, sondern mehr oder weniger verkauft, ist die ratte dann noch im gefahrenbereich des fängers?
Sebastian (18:22:23 Uhr): kommt auf die ratte an
Sebastian (18:22:29 Uhr): wie gross ist die?
Carsten (18:22:33 Uhr): ziemlich
Sebastian (18:22:34 Uhr): und wo endet der gefahrenbereich
Carsten (18:22:44 Uhr): na am ende der fahnenstange
Sebastian (18:22:55 Uhr): ist schon aller tage abend?
Carsten (18:23:07 Uhr): nee, aber wer wagt, gewinnt
Sebastian (18:23:27 Uhr): vielleicht kann er ne rattensicherungsübereignung machen?
Sebastian (18:23:42 Uhr): mit bürgschaft für das wagnis
Carsten (18:23:45 Uhr): mit wem denn, wenn die gefahr nur geht so gefährlich ist?
Sebastian (18:24:30 Uhr): is der weihnachtsmann noch da?
Carsten (18:24:59 Uhr): nee, aber bei mcdo gibts jetzt den selbstschuldnerischen bürger
Sebastian (18:25:30 Uhr): mit forderungsverpfändung für die fritten?
Sebastian (18:25:36 Uhr): wenn ja, dann mach ich das nich
Carsten (18:25:48 Uhr): jetzt ist die ratte weg, das problem hat sich sozusagen von selbst gelöst und ist somit als nichtig anzusehen
Carsten (18:26:27 Uhr): oh mein taxi ist da
Carsten (18:26:33 Uhr): au revoir
Sebastian (18:26:41 Uhr): hasta luego

This made my day …

posted by Sebastian at 1:45 pm and filed under Lesbefehl

Vorsicht, bitte nur lesen, wenn man sich an etwas Geek-Sprache nicht stört.

How To Start Your Very Own Blog In Fifty-One Easy Steps!

Was macht eigentlich …

posted by Sebastian at 11:23 am and filed under Lesbefehl, Das Jetzt

Tonya Harding?
Ihr wisst schon, die Eiskunstläuferin, die bei den Olympischen Spielen 1994 ihren Freund dazu benutzt hat, ihrer Konkurrentin Nancy Kerrigan die Kniescheibe mit nem Metallstab zu verrenken?

Nun, sie hat eine wunderbare Veränderung durchgemacht. Anstatt Leuten illegal über Dritte Schmerzen zu bereiten, übernimmt sie das nun selbst und vollkommen legal. Sie ist Profiboxerin geworden und "schlägt" sich mit einer Statistik von 3-3 in Profimatches und null Losses in den beliebten "Promi-Boxen" Matches in den Staaten recht gut.

Link zu der etwas bizarren Story auf BoingBoing.net (mit Vorher-Nachher Fotos!)

Weblog PR - Wie man es nicht macht.

posted by Tino at 12:07 am and filed under Das Jetzt, Blogsphäre

In vergangen Artikeln habe ich schon davon berichtet, dass Blogs immer häufiger für das virale Marketing eingesetzt werden. Wie man es nicht macht, zeigt Martin Roell am Beispiel von Air Berlin, die einen richtig schön unechten PR Weblog Wien:Log eingesetzt haben. Anstatt Wien Besucher authentisch über Ihre Erlebnisse in Blogs berichten zu lassen, schreibt wahrscheinlich ein Praktikant der Werbeagentur Pseudo-Berichte aus Wien …

February 8, 2005

Für einen Freund

posted by Sebastian at 11:24 am and filed under Frauen

Carsten (12:14:44 Uhr): ich glaub an nichts mehr
Carsten (12:14:48 Uhr): gar nichts
Carsten (12:15:31 Uhr): und ich les jetzt mal bißchen weiter
Sebastian (12:15:33 Uhr): ich schon lange nich mehr
Carsten (12:15:38 Uhr): viel spass noch
Sebastian (12:15:43 Uhr): warum auch an etwas “glauben”
Sebastian (12:15:49 Uhr): einfach machen
Sebastian (12:15:51 Uhr): mwahahahahhaha
Carsten (12:16:05 Uhr): moment
Carsten (12:16:16 Uhr): einfach machen???
Carsten (12:16:25 Uhr): woher hast du das?
Sebastian (12:16:30 Uhr): von dir
Carsten (12:16:37 Uhr): ah

iBook ist da.

posted by Tino at 12:24 am and filed under Das Jetzt, Apple

So, wie versprochen gibt’s heute den ersten Blogeintrag mit dem iBook. :)

Nach einer Odysee in Erfurt habe ich endlich den Apple_Händler gefunden und mein iBook abgeholt. Den iPod shuffle gab’s leider nicht auf Vorrat, muss bestellt werden … und das dauert. Einserseits ärgerlich, auf der anderen freut mich das als Apple Anteilseigner, denn Lieferschwierigkeiten bedeuten hohe Nachfrage und damit hohe Umsätze. ;-)

Direkt im Zug auf dem Heimweg nach Erfurt habe ich mein iBook ausgepackt und benutzt. Wahrlich intuitiv bedient man das Macintosh Betriebssystem "Panther" … auch der Netzwerkanschluss klappt promt .. Schwierigkeiten ergaben sich, als ich auf einen Netzwerkrechner zugreifen wollte, wo meine backups vom alten System lagen. Kollege und Neubesitzer eines Mac Minis Kirstenpfad wusste dann aber Rat, so dass dieses Problem auch gelöst war.

Skype sei dank stand Sebastian <live> mit Hilfe zur Seite .. auch während ich das schreibe hier erzählt er was das iBook noch alles kann, so dass ich mich nicht wirklich konzentrieren kann - und deswegen hier erst einmal schließe.

Tino

February 6, 2005

lessons (hopefully) learned

posted by Sebastian at 11:14 pm and filed under Das Jetzt, Uni

Wenn du neben einer Prostituierten wohnst und dein eigentlich recht netter Nachbar, Mathematiker und Verschwörungstheoretiker dir vorschlägt, ihre nächtliche Ruhestörung mit Konterruhestörung am Tag zu bekämpfen - tu dies nicht. Sag stattdessen deiner Vermieterin frühzeitig bescheid und zieh derweil bei Freunden ein so lange bis ihr (der Prostituierten) fristlos gekündigt wurde und sie ausgezogen ist. 
Vielleicht dauert das ja nur fünf Tage.

Anmerkung: Vielen Dank nochmal an Manuel&Katja, Carsten und David! Ihr habt mir den Arsch (und vor allem den nächtlichen Schlaf) gerettet!

Wenn du ein nettes Gespräch mit einer Erstsemestlerin über kulinarische Köstlichkeiten aus Italien und Griechenland per ICQ führst, frag sie vorher ob sie in der nächsten Woche vielleicht vier Klausuren schreiben muss, welche ihr das Prüfungsamt auf jeweils aufeinanderfolgende Tage gelegt hat.
Vielleicht hätte sie die Zeit für wichtigere Sachen nutzen können und war nur zu höflich es dir zu sagen.

Wenn dir jemand sein Weltbild erklärt und meint, deines müsste genauso aussehen damit du Punkte in einer bestimmten Klausur erhältst, reiss dich zusammen und lächle. Selbst wenn du der Meinung bist, dass ihr auf mindestens zwei verschiedenen Planeten lebt.
Vielleicht arbeitet er für das Fachgebiet, in welchem du die Klausur schreibst.